Ausbildung zum Autofachwerker, Yasin (19)
Berufsbildungswerk Waiblingen, Waiblingen

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Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbH • Steinbeisstraße 16 • 71332 Waiblingen • www.bbw-waiblingen.de

 

Autofachwerker/-in

Fachwerkerberufe

Als Autofachwerker solltest du etwas für Autos übrig haben und gerne im Team arbeiten. Denn egal ob Limousine, Familienkutsche oder Kleinwagen - du pflegst, wartest und reparierst Kraftfahrzeuge aller Art.

Jedes Jahr gibt es in der Region Stuttgart zahlreiche freie Ausbildungsplätze in deinem Traumberuf!

Was macht man als Autofachwerker/-in?

Autofachwerker/-innen sind die rechte Hand der Kfz- und Automechatroniker/-innen. Sie unterstützen sie beim Warten und Reparieren, indem sie die notwendigen Werkzeuge, Mess- und Prüfgeräte bereitstellen, Ersatzteile vom Lager besorgen oder Wartungsarbeiten ganz selbstständig übernehmen. Dabei dürfen sich Autofachwerker/-innen keine Schluderei erlauben, denn schon kleinste Mängel können Unfälle verursachen.

Eine der Haupttätigkeiten ist die Wagenpflege. Autofachwerker/-innen reinigen das Auto nicht nur von innen und von außen, sondern kümmern sich auch um ein sauberes Fahrwerk und behandeln den Unterboden und Hohlräume mit speziellen Schutzmitteln. Damit der Lack wie geleckt aussieht, wachsen und polieren sie die Lackoberflächen und führen besondere Lackreinigungen durch.

Ölwechsel, Schmierdienst, Reifendruckkontrolle - auch das gehört zu den Wartungsaufgaben der Autofachwerker/-innen. Ist noch genügend Kühlwasser im Wasserkühler? Ist der Vorratsbehälter für das Scheibenwasser voll? Hat die Batterie noch Saft? Zu den weiteren Aufgaben der Instandhaltung gehört es, das Kühlsystem auf Lecks zu kontrollieren, Glühbirnen auszutauschen, Reifen zu wechseln, Vergaser, Zündung und Auspuffanlage zu überprüfen oder Bremssystem, Lenkung und Radaufhängung zu checken.

Beim Reparieren helfen sie den jeweiligen Fachkräften dabei, defekte Teile auszutauschen, Schäden an der Federung und Aufhängung zu beheben, Bremsen zu revidieren oder defekte Teile am Bremssystem zu ersetzen. Darüber hinaus sind Autofachwerker/-innen in der Warenein- und -ausgangskontrolle sowie im Ersatzteil- und Warenlager tätig.

Welche Schwerpunkte gibt es?

Nach der Zwischenprüfung wählen Autofachwerker/-innen einen von drei Schwerpunkten: Fahrzeuglackierung, Kraftfahrzeugtechnik oder Karosseriebau. Später arbeiten sie in KfZ-Werkstätten, Karosseriebau- und Lackierbetrieben, Reparaturbetrieben und Werkstätten des Kfz-Handwerks und -Handels, Reifenmontagebetrieben, Großtankstellen, Gebrauchtwagenabteilungen von Autohäusern oder Kfz-Herstellungsbetrieben.

Das Besondere an der Fachwerkerausbildung

Eine Lehre zum/zur Autofachwerker/-in ist eine Fachwerkerausbildung. Sie richtet sich an Jugendliche, die aufgrund von Lernschwächen, persönlichen Defiziten oder Behinderungen nicht an einem regulären Ausbildungsgang teilnehmen können. Sie orientiert sich je nach Schwerpunkt an der Regelausbildung zum/zur Autolackierer/-in beziehungsweise Kfz-Mechatroniker/-in bzw. Karosseriebauer/-in, ist aber um theoretische und zum Teil auch um praktische Inhalte reduziert. Speziell ausgestattete Bildungseinrichtungen mit geeigneten Werkstätten, Sonderberufsschulen und sozialpädagogisch geschulten Mitarbeitern bieten solche Fachwerkerausbildungen an.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung als Autofachwerker/-in dauert 3 Jahre.

Prüfungen

Abschluss- und Gesellenprüfung:
Je nach gewähltem Schwerpunkt und persönlicher Eignung können Autofachwerker/-innen die Prüfung zum/zur Karosseriebauer/-in beziehungsweise zum/zur Autolackierer/-in ablegen.

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